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Heureka, oder aber doch nicht?

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Heureka, oder aber doch nicht?

Von Brinkhoffsnr1 am 16.05.2009 22:21

Kopfhörerverstärker läuft wieder.
Ich habe vorsorglich beide Z-Dioden des rechten Kanals ausgetauscht. Prüfung war mir für die Pfennigsartikel zu aufwändig. Komischerweise war auch die rechte Sicherung defekt. Passt zwar überhaupt nicht zum Fehlerbild, aber was soll man machen.
Da ich einmal dabei war habe ich eine Änderung der Heizspannungsversorgung mit eingebaut. Über je einen Schalter mit 2 Wechslern pro Röhre (besser gesagt ein Schalter für die "Vorröhre" und ein Schalter für die beiden "Endröhren") kann ich jetzt die Heizspannung so schalten das auch Röhren wie E80CC, E81CC, E82CC und E83CC probiert werden konnten. Prädikat "wertvoll", konnte ich doch eine meiner bescheidenen Meinung nach deutliche Klangsteigerung ausmachen. Auch die Probe verschiedener Endröhren wie E188CC, E88CC, 6922 und E85CC brachte erstaunliche Unterschiede ans Tageslicht. Aber das ist wie immer Geschmacksache und sicher auch vom verwendeten Kopfhörer abhängig. Momentan verwende ich nach über 8stündigem Probehören eine E81CC und 2St. E188CC. Die ursprünglich angesprochenen Probleme im Bassbereich konnte dies jedoch nicht beheben. Da benötige ich noch einmal Hilfe aus diesem Forum.
Ich vermute nun eine Fehlanpassung der Ausgangskoppelkondensatoren. Ist ja eigentlich ein Hochpass und irgendwo von der Kopfhörerimpedanz abhängig.
Also:
Wie kann ich bei Betrieb eines 600Ohm Kopfhörers die untere Grenzfrequenz tiefer legen? 6,8µF statt 470µF ?? Fragen über Fragen. Vielleicht kann sie jemand beantworten.

Von Brinkhoffsnr1 am 16.05.2009 22:24

Ups!
Da ist wohl was schief gegangen!
Sollte eigentlich als Antwort zur OTL-Anpassung eingestellt werden.
Vielleicht kann der Admin das ändern!
Danke

Von Brinkhoffsnr1 am 22.05.2009 12:41

So, läuft alles perfekt!
Ich bin mir nicht sicher ob die gefundenen "Fehler" absichtlich in den Schaltplan eingebracht wurden und werde daher nicht rummosern!
Tatsache ist, das die Ausgangswiderstände R214 und R215 statt 10K auf 22K geändert werden sollten. Hierdurch wird die untere Grenzfrequenz von 33 auf 15Hz abgesenkt. D.h. bei 15Hz liegen noch ca. 70% der Ausgangsspannung an. Die Kurve verläuft dann ab etwa 75Hz linear.
Ausserdem sind die Kondensatoren C208 und C209 mit 1000µF zu klein dimensioniert. Der Arbeitspunkt der Röhren wird verschoben. Korrekter Wert hier 2200µF 16V. Dann läufts! Wenn es klanglich immer nocht nicht hinhauen sollte kann eine Über-alles-Gegenkopplung mit einem 100K Widerstand Abhilfe schaffen. Klang jetzt ausgezeichnet!!
Viel Spaß beim nachbauen!

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