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Klimagerät

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Klimagerät

Von modellfreund am 12.05.2008 13:09

Hi,

da jetzt die warme Jahreszeit beginnt und ich mein Zimmer unter dem Dach habe, bin ich auf der Suche nach einem Klimagerät.
Ich habe 2 Gerät in die engere Auswahl genommen.

1. http://cgi.e*bay.de/Klimageraet-Aircooler-Luftreiniger-Luftbefeuchter_W0QQitemZ180241820521QQihZ008QQcategoryZ69204QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

2. http://cgi.e*bay.de/Klimageraet-Aircooler-Luftreiniger-Luftbefeuchter_W0QQitemZ170216919552QQihZ007QQcategoryZ69204QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Wisst Ihr ob die Geräte was taugen?

Funktioniert das Kühlverfahren duch Verdunstung?
Mir ist bewusst, dass Klimageräte eine Klimaanlage nicht ersetzten, aber eine Klimaanlgae zieht mir einfach zu viel Strom.

Gruß Felix

Von akapuma am 12.05.2008 18:36

Hallo,

das Wärmegefühl steigt mit Temperatur und Feuchte. Es ist zwar theoretisch denkbar, daß die Lufttemperatur durch das Gerät etwas sinkt, aber ich glaube nicht, daß man es kühler fühlt.

Meine Meinung - getestet hab ich sowas noch nicht.

Gruß

akapuma

Von loetadmin am 12.05.2008 19:14

Angeblich wird die Wärme erträglicher, wenn die Luftfeuchtigkeit niedriger ist.
Ob das aber mit diesen Geräten funktioniert, weiss ich nicht.

Aber heizen können sie gut, 1000 / 2000 Watt, das ersetzt im Winter einen Heizlüfter.

Ich selbst habe ein Split-Klimagerät, ich wohne auch zum Teil unterm Dach.

Meist hab ich aber nur einen starken, leisen Ventilator an, der für einen sanften Luftzug sorgt. Wenn man den nachts um 10 anstellt, wenns draussen kühl wird, hat man in der Nacht halbwegs erträgliche Bedingungen.


Wenn es mehrere Tage richtig heiss war und die Hitze langsam durchs Dach kriecht und das ganze Haus glüht, bringt die Klimaanlage nur dann was, wenn sie durchläuft. Da das aber nur an ein paar Tagen im Jahr vorkommt, gönne ich mir diese Stromverschwendung. Ich bin tagsüber aber nur selten zuhause, sonst würde ich wohl mehr Strom brauchen...

Von mÖre am 12.05.2008 19:29

Da klinke ich mich doch auch mal ein
Also ich wohne zwar nicht unterm Dach, aber ich hab das gefühl als ob um mich rum Wüste ist.
Ich habe prinzipell über 25°C in den letzten Tagen... Ventilator saugt immer die ->kältere<- luft von draußen nach innen. Ich versteh nicht, warum es hier drinne immer wärmer ist als draußen. Gestern abend hatte ich das teil 2h direkt 18°C von draßen ansaugen lassen, und die Zimmertemp is grade mal auf 23°C gefallen... nach 30min war die wieder bei 27°C..... heute morgen hatte ich richtig geile 29°C inner Bude. Außerdem bekomm ich immer nen steifen Nacken von dem ständigem Luftstrom

Daher suche ich auch was, was dauerhaft und vor allem leise das Zimmer kühlen kann. STromverbrauch wäre zwecks Warmmiete kein Problem, die Größe schon eher. Hab nurn 14qm Zimmer, mit einer 16A Sicherung angesichert, wo alles dranhängt.

kennt einer Geräte, die für mich in Frage kommen? 1000W sollten sie wenn möglich nicht übersteigen

danke mÖre

Von Bauteiltöter am 12.05.2008 19:57

Ich "wohne" auch auf dem Dachboden, und da ist es auch im Sommer sehr Warm.
Ich habe weder Klimagerät noch Klimaanlage noch Wentilator.
Teilweise kan man es nich aushalten, dan schlepp ich das Breadboard in den Garten^^

Aber einen Vorteil hat das ganze: Das Lötzinn schmilzt von alleine xD

MfG Bauteiltöter

Von mÖre am 13.05.2008 00:47

Mir ist grade die Idee gekommen, ob man sowas nicht auch selber bauen kann
Einfach einen Auffangbehälter, dadrinnen ne Pumpe, die pumpt Wasser nach oben, und dort fließt es durch ein Stoff oder sowas wieder nach unten. Durch den Stroff sollte es nicht plätschern.
Damit die Luft besser zirkuliert kann man da Lüfter/ventilator dranstellen.

Das dürfte billig sein, und jenachdem was man als Lüfter nimmt auch recht leise.

was denkt Ihr?

mÖre

Von akapuma am 13.05.2008 06:54

Hallo,

hier ist ein Bild:

Was noch fehlt:
links = unbehaglich kalt
rechts = unbehaglich warm

Wie man sieht, führt eine Befeuchtung des Raumes bei höheren Temperaturen dazu, daß es unbehaglich wird.

Aus gleichem Grund wird im Winter befeuchtet: man empfindet es wärmer, obwohl es nicht so warm ist.

Gruß

akapuma

Von pcprofi am 13.05.2008 08:44

Das sehe ich wie Akapuma. Wenn du die Luftfeuchtigkeit zu hoch treibst, dann wird es im Zimmer drückend schwül - ich glaube nciht, dass die Dinger so das Gelbe vom Ei sind.
Dann scho lieber ein Split-Gerät, halte ich persönlich für sinnvoller.

Von Elektron am 15.05.2008 09:51

Ich denke mit ein wenig Aufwand könntest du dir ein solches Gerät selbst bauen. Wie stark die Kühlung dann letztendlich sein soll, bestimmt sich dadurch, wie groß du die Fläche für den Kühlkörper ansetzt.

Der Trick an sich besteht ja darin, dass das Wasser (oder eine andere Flüssigkeit) mechanisch zum Verdunsten gebracht wird (also durch einen Luftzug). Das Ändern des Aggregatzustandes erfordert Energie, die wird der Umgebung in Form von Wärmeenergie entzogen, im Umkehrschluss also abgekühlt.

Je großflächiger dies geschieht desto effektiver ist diese Methode. Denkbar wäre also ein 2-Kammer-System, welches in der Mitte ein stark geriffeltes Aluminiumblech zur Trennung der beiden Kammern enthält und gleichzeitig als Wärmetauscher dient. Während in der oberen Kammer durch eine Steuerung Wasser auf das Aluminiumblech aufgeträufelt wird und großflächig von mehreren großen, langsam (leise) rotierenden Lüftern zum Verdunsten gebracht wird, wird dem Aluminiumblech Wärme entzogen und die Luft in der darunterliegenden Kammer abgekühlt. nun könnte die Luft mit hoher Feuchtigkeit aus der oberen Kammer nach außen abgeführt werden. Will man verhindern, dass im Hochsommer warme Luft von außen durch das Rohr strömt und die Effektivität der Kühlung beeinträchtigt, kann man eine Federklappe an den Ausgang setzen. Zusätzlich sollte die bereits abgekühlte Luft durch ein zweites Lüftersystem unter dem Wärmetauscher (also dem Aluminiumblech) abgeführt werden.

Es sollte außerdem noch sichergestellt werden dass sich in der oberen kammer kein Wasser ansammelt. Man könnte in dem Riffelblech in den "Tälern" kleine "Regensensoren" unterbringen, die bei Überschwemmung die weitere Wasserzufuhr stoppen.

Der einzige Nachteil bei der ganzen Geschichte wäre, dass man von Zeit zu Zeit mal das Riffelblech reinigen müsste, sofern man nicht teures, destilliertes Wasser verwendet. Außerdem müsste man selbst den Lötkolben in die Hand nehmen, was aber die meisten hier wohl nicht als Nachteil empfinden würden^^ Der Stromverbrauch sollte sich auch in Grenzen halten. Ich könnte ja versuchen nochmal durchzurechnen wie lange du bei einer bestimmten Fläche bräuchtest, um dein Zimmer um 10 Grad Celsius herunterzukühlen, wenn man annimmt, dass es sich nicht weiter aufheizt. Eines ist aber sicher, durch geschickte Formgebung des Aluminiumblechs lässt sich gleichzeitig Material sparen, wie auch die Effektivität steigern. Das Gute ist ja: Die Wärmekapazität des Aluminiums spielt hier erstmal eine untergeordnete Rolle, da die abgekühlte Luft ja sofort abgeführt wird. Die große Fläche wird gleich zwei mal benötigt, damit spart man sich die eine Seite massiv auszuführen, so wie den meisten am Markt erhältlichen Kühlkörpern.

edit
In den Anhang habe ich eine kleine Skizze gesetzt wie ich mir das vorstelle. Alternativ könnte man das Rippenblehc von oben fein mit Wasser bestäuben, damit das Wasser besser verteilt wird.

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